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Animala 1
Ingame-Name: Animala
Rasse: VMeIcon001 Menschen/VCyIcon001 Cyborg
Klasse: KKrIcon001 Sith-Krieger
Spezialisierung: Sith-Marauder
Charakterdaten:
Vorname: Ciala
Nachname: Sartharis
Geburtsname: Ciala Laonne Sartharis
Pseudonym: Animala, Sunshine (als Kind, oder ironisch)
Rufname: Animala
ID: RJD-3345-ZBX-7
Geburtsdatum/-ort: ca. 13-11 VVC, imperiale Randwelt
Alter: ca. 24 Jahre (in 12 NVC)
Zugehörigkeit: Sith-Imperium, Sith-Orden
Aussehen:
Größe: 172,4 cm
Gewicht: 59 kg
Haarfarbe: schwarz
Augenfarbe: grün-gold / gelblich-orange (als Sith)
Besonderheiten: *auffälliges Make-Up an Lippen und Augen (orangerot)
  • kybernetisches Implantat an rechter Wange und Kiefer
  • großflächige Brandnarbe auf der rechten Gesichtshälfte
  • linker Arm durch kybernetische Prothese ersetzt
Gesinnung (D20-System):
Gesinnung: durchtrieben böse

Animala, geboren unter dem Namen Ciala Sartharis, ist eine menschliche Sith, die im Alter von 16 Jahren als Akolythin ihre Laufbahn an der Sith-Akademie von Korriban begann und in den Randgebieten des Sith-Imperiums aufwuchs. Infolge einer schweren Verletzung wurde sie in einen Cyborg umgewandelt.

CharakterBearbeiten

Obwohl Animala während ihrer Kindheit ein fröhliches, freundliches Mädchen war - weswegen man sie unter dem Spitznamen Sunshine rief - entwickelte sie sich im Laufe ihrer Ausbildung zur Sith immer mehr und mehr zu einer egoistischen, berechnenden Frau, die Freundlichkeit lediglich als Mittel zum Zweck nutzte, sie aber längst nicht mehr im Herzen trug... abgesehen vielleicht gegenüber der geringen Menge von Leuten, die es irgendwie geschafft hatten, ihre Freundschaft zu erringen. Ihre kindliche Unbeschwertheit hat Animala während der Vorbereitung auf ihre Zeit als Akolythin bereits verloren. Ihr Vertrauen wurde durch Verrat vernichtet und durch stetigen Argwohn bis hin zu Paranoia ersetzt. Ihr Mitgefühl wurde weitgehend abgetötet, als sie Akolythin war und nur noch ihr eigenes Überleben, ihr eigener Erfolg, zählte. Dennoch war Animala die ganze Zeit über eine Frau starker Leidenschaften - ein Umstand, wegen dem ihr die Sith an der Akademie bereits von Anfang an gute Überlebens- und Erfolgschancen zuschrieben. Anfangs, zu Beginn ihres Falls zur Dunklen Seite, trieb sie die Leidenschaft oftmals an den Rand der Raserei, sie war nicht fähig, die wilden Gefühle zu zügeln, doch mit der Zeit errang Animala die dringend nötige Selbstkontrolle. Wenn sie heute hasst oder zürnt, dann im Stillen, aber nicht minder intensiv denn zuvor. Und während ihrer Ausbildung hat Animala gelernt zu hassen... Obwohl Animala weiß, dass Verrat das Wesen eines jeden Sith, wenn nicht gar eines jeden Lebewesens ist, ist sie in beinahe krankhaftem Maß nachtragend. Einen Groll nährt sie meist über Jahre, um von ihm zu zehren. Und ihre Rache wird grausam sein. Trotz alldem - trotz all der Finsternis - ist vielleicht noch eine Spur von Licht irgendwo in ihr, ein letzter Rest von Gewissen. Ob dies ihren Untergang einleiten oder ihre geheime Stärke sein wird, muss sich noch zeigen.

Auftreten und Äußeres Bearbeiten

Trotz ihrer hellen Haut ist Animala eine eher dunkle Erscheinung - das schwarze Haar trägt sie kurz, nur zwei Strähnen fallen vor ihren Ohren hinab und umrahmen das fast schon helle Gesicht, aus dem wie zwei Leuchtfeuer ihre ehemals grün-goldenen Augen blitzen, die jedoch heute ein gelbliches Orange zeigen - das einzige Anzeichen ihrer inneren Dunkelheit. Früher einmal war ihr Gesicht als ebenmäßig zu bezeichnen, doch die Symmetrie wurde zerstört. Eine großflächige Narbe zeichnet die rechte Gesichtshälfte, Brandwunden, die niemals vollständig verheilten. Das silbrige kybernetische Implantat, dass man an Wangen und Kiefer der rechten Gesichtshälfte erkennen kann, tut sein Übriges. Wie, um von den Entstellungen in ihrem sonst hübschen Gesicht abzulenken, trägt Animala auffälliges Make-Up - die Augen werden von rostroter Farbe noch einmal betont, in der selben Farbe ist auch ihre Oberlippe geschminkt, während die Unterlippe lediglich mit einem mittigen Strich bemalt ist. An ihrem schlanken, athletischen Körper lassen sich auf den ersten Blick keine Änderungen erkennen. Doch bei genauerer Hinsicht - und wenn nicht gerade von langärmeliger Kleidung und Handschuhen verdeckt - lässt sich erkennen, dass der linke Arm knapp unter der Schulter abgetrennt und durch eine ziemlich echt aussehende, kybernetische Prothese ersetzt wurde. Die mit Synthfleisch überzogene Gliedmaß ahmt den Hautton ihres restlichen Körpers nicht perfekt nach, so dass die "Modifikation" einem aufmerksamen Beobachter durchaus ins Auge springt. Bevorzugt kleidet Animala sich in dunklere Farben - meist geschmeidige, anliegende Kampfmontur der Sith, die sie bei ihren Bewegungen nicht behindern. Wenn sie sich unter die gewöhnlichen imperialen Bürger mischt trägt sie jedoch meist eine Kapuze über ihr Haar geschlagen, so dass ihre Sith-Augen im Schatten liegen und sie nicht sofort verraten. Die beiden Lichtschwerter trägt sie in der Öffentlichkeit zumeist nicht offen sichtbar mit sich... es sei denn, es wird erforderlich. Animala bemüht sich um Diskretion - obgleich das nicht ganz einfach ist, bedenkt man die auffälligen Veränderungen in ihrem Gesicht - und bewegt sich umsichtig durch die Massen. Dennoch kann sie Autorität und Selbstsicherheit ausstrahlen, wenn es gefragt wird und ihren Zielen dienlicher ist.

Fähigkeiten und Vorgehen Bearbeiten

Unter den Sith hat Animala eher den Ruf einer exzellenten Lichtschwertkämpferin als den einer Meisterin der Dunklen Machtkünste. Sie beherrscht mehrere Lichtschwertkampfstile, bevorzugt aber das aggressive Ataru, das sie nahezu perfekt gemeistert hat. Sie kämpft bevorzugt mit zwei Lichtschwertern und vollem Körpereinsatz, und niemand würde bestreiten, dass sie hierbei eine sehr gute Figur macht. Die Macht nutzt sie eher um ihren Körper bis über seine Grenzen hinaus zu treiben, und weniger für Manipulation ihrer Mitspezies oder der Umwelt. Durch ihre Modifikationen ist ihr Umgang mit der Macht ohnehin eingeschränkt. Animala ist bestimmt nicht das machtstärkste Individuum des Sith-Ordens, ihre Machtstärke bewegt sich in einem guten Mittelfeld, irgendwo zwischen ungeheuer machtstark und kaum machtempfänglich. Ihre Stärke im Umgang mit der Macht liegt eher in der Intensität ihrer Leidenschaften als der tatsächlichen Machtstärke.

Zahllose Erfahrungen, derer die wichtigste die schwere Verletzung war, in deren Folge sie in einen Cyborg umgewandelt wurde, haben ihr eine hohe Schmerzresistenz verschafft. Sie kann schwerer Folter wiederstehen und aus der eigenen Qual sogar Kraft ziehen, um ihren Hass und ihre Wut zu schüren. Dennoch ist sie alles anderes als unverwundbar. Die Kybernetik, mit der ihr verstümmelter Körper nach ihrer Verletzung wieder hergestellt wurde, ist anfällig für EMP oder elektrische Entladungen, wie sie zum Beispiel ein Machtblitz erzeugt. Während so eine elektrische Entladung ihren kybernetischen Arm einfach nur lahmlegen würde, hätte derselbe Effekt bei ihrem Gesichtsimplantat weit verhehrendere Folgen - von Lähmungen bis hin zu Nervenschäden. Animala versucht diese Schwäche zu verheimlichen, aber jeder Sith, der auf die Idee kommt, Elekrizität gegen sie einzusetzen, kann sie leicht enthüllen.

Ihren Vorgesetzten gegenüber verhält sie sich respektvoll, aber nicht unterwürfig. Plumpe Mordversuche an Ranghöheren oder gar an ihrem Meister sind nicht ihr Stil. Viel eher wird Animala im Stillen gegen sie arbeiten und intrigieren, als die direkte Konfrontation zu suchen. Gegen die Feinde der Sith geht sie mit großer Entschlossenheit vor und wesentlich offensichtlicher, als bei ihren Mit-Sith. Respekt bei den Sith, Furcht bei ihren Feinden, Anonymität bei allen anderen. Auf diese drei Säulen hofft Animala ihren Aufstieg und angestrebten Rang in den Reihen des Sith-Ordens zu stützen.

Biografie Bearbeiten

Kindheit im Imperium Bearbeiten

Ciala Sartharis wurde auf einem rückständigen Planeten irgendwo in der Grenzregion des Imperiums geboren, auf dem es keine genauen Geburtenkontrollen gab. Ihr Geburtsdatum kann daher nur ermittelt werden - ihre DNA lässt darauf schließen, dass sie zwischen 13 VVC und 11 VVC geboren wurde. Ihre Eltern waren mittelständische Leute - die Mutter arbeitete halbtags als Lehrerin, der Vater arbeitete in einer Fabrik. Cialas Kindheit war beschaulich, ruhig, behütet und unberührt von dem, was draußen in der Galaxis vorging. Der einzige Außenposten des Imperiums lag mehrere hundert Klicks von dem Dorf entfernt, in dem Ciala aufwuchs, und nur selten sahen imperiale Soldaten und so gut wie nie Sith hier vorbei. Ciala hatte mehrere sehr gute Freunde unter den Dorfkindern, die sie durch ihr freundliches und offenes Wesen anzog. Ihr helles Gemüt trug ihr den Kosenamen Sunshine ein. Niemand hätte sich je vorzustellen gewagt, dass ihr Leben eines Tages eine solch drastische Wendung nehmen würde. Cialas überraschend schnelle Reaktionen und ihre große Ausdauer wurden von keiner Person im Dorf je als Anzeichen von Machtbegabung gesehen. Und Ciala, die von den Sith wenig wusste, wäre selbst auch nie darauf gekommen, dass die Augenblicke überraschender Klarheit, die sie immer wieder erfuhr, der Macht geschuldet waren, die sie unbewusst einsetzte. Vielleicht wäre Ciala auf ewig unberührt von den Einflussen des Imperiums und der Sith geblieben, wäre nicht kurz vor Cialas 14. Geburtstag ein Sith - einer der Schüler eines bekannteren Sith-Lords - zu einem routinemäßigen Besuch beim Außenposten aufgetaucht. Dem gelangweilten Sith-Schüler war wohl danach, sich in der ländlichen Umgebung etwas umzusehen. Vielleicht durch Zufall, vielleicht durch die Macht geführt, stieß er dabei auf Ciala und erkannte das Potenzial für die Macht in ihr. Umgehend kontaktierte er seinen Meister, der ihm die Anweisung gab, das Mädchen mitzunehmen - koste es, was es wolle. Die Sith brauchten frisches Blut. Cialas Eltern konnten nichts tun - einem Sith widersetzte man sich nicht ungestraft. Ciala blieb nichts anderes übrig, als dem Sith an Bord seines Schiffes zu folgen. Ihren 14. Geburtstag verbrachte sie zjm ersten Mal fern ihres Heimatplaneten, an Bord eines Schiffes und in Gegenwart von Männern, die sie nicht kannte. Sie hatte Angst und wusste nicht, was sie erwartete. Bald sollte sie sich wünschen, es niemals erfahren zu haben.

Kampf ums Überleben Bearbeiten

Auf Geheiß des Sith-Lords wurde Ciala auf einen entlegenen Planeten, dessen Namen sie nie erfahren sollte, gebracht. Der Sith-Schüler drückte ihr eine Vibroklinge in die Hand und erklärte ihr, dass sie lernen müsse "ihre Fesseln zu sprengen" ehe sie nach Korriban könne. Dann ließ ließ er sie, ohne weitere Erklärungen, allein auf dem Planeten zurück... obwohl Ciala es nicht erfuhr, blieb der Sith aber in Reichweite und beobachtete sie von einer um den Planeten kreisenden Orbitalstation aus. Ciala machte bald Bekanntschaft mit anderen Jugendlichen, von denen einige sogar noch jünger waren als sie selbst, denen es genauso ergangen war wie ihr. Sie tat sich mit ihnen zusammen, hoffte auf Hilfe und Schutz. Einige Monate lang ging das gut, Ciala fühlte sich einigermaßen sicher, sie lernte von den anderen und integrierte sich... aber dann, drei Monate nach ihrer Ankunft, fiel eine Rotte aufgebrachter Gundarks über die Jugendlichen her, die einer der anderen Akolythen-Anwärter aufgescheucht hatte. Anstatt Ciala zu helfen, ließen die anderen Jugendlichen sie zurück. Ciala sah zum ersten Mal dem Tod ins Auge, der Schock saß tief, doch ihr blieb keine Zeit darüber nachzudenken, dass man sie fallen gelassen hatte - sie nahm die Beine in die Hand und rannte, was das Zeug hielt. Gerade, als sie glaubte, den Biestern entkommen zu sein, fand sie sich mit dem Rücken gegen eine Felswand gedrängt wieder, in Angesicht zu Angesicht mit einer der Bestien, die ihre Spur nicht verloren hatte. In diesem Augenblick, als Flucht völlig wegfiel, überwältige Ciala jenes Gefühl der Klarheit, das sie bereits früher häufiger gespürt hatte. Sie stellte sich dem Gundark mit gezogener Vibro-Klinge und besiegte ihn fast mühelos und nur mit einen Kratzern, brach danach aber erschöpft zusammen. Als Ciala erwachte, erkannte sie mit voller Gewissheit, dass man sie im Stich gelassen hatte. Sie zählte für die anderen Jugendlichen nicht - es zählte nur das eigene Überleben. Die Erkenntnis war bitter und schmerzhaft für das Mädchen, ihr freundliches, offenes Wesen auf einmal eine Schwäche, die sie fast das Leben gekostet hätte. Sie kehrte zu den anderen zurück, Misstrauen im Herzen, der sich beim Anblick der anderen Akolythen-Anwärter schlagartig heftige Wut hinzu gesellte. Vielleicht war das erste Mal, dass Ciala wirklich wütend wurde, denn nie zuvor hatte man sie außer sich gesehen. Das sonst so freundliche Mädchen überwältige zwei andere Jugendliche in ihrem Zorn und brüllte dabei wie am Spieß vor Wut darauf, dass man sie einfach ihrem Schicksal hinterlassen hatte. Ihr ursprünglicher Zornesausbruch beobachtete der Sith im Orbit mit Freuden! Vielleicht war das freundliche Mädchen ja doch nicht so schwach, wie er anfangs gedacht hatte. Der Verrat prägte Ciala tief. Von nun an misstraute sie jedem, reagierte auf freundliche Worte mit Vorsicht und vertraute sich niemandem mehr an. Nur selten wechselte sie ein Wort mit den anderen Akolythen-Anwärtern, immer in Erwartung der nächsten Vibro-Klinge in ihrem Rücken. Doch trotz aller Vorsicht konnte sie dem nächsten Anschlag nicht entgehen. Einer der anderen Jugendlichen versuchte, sie zu töten. Ciala war unerfahrener und kleiner als er, trotzdem überlebte sie. Ihre Wut über den Angriff auf ihr Leben beflügelte die junge Ciala - und kostete ihren Angreifer das Leben. Zeit für Schuldgefühle blieb kaum, und Ciala trennte sich von der Gruppe, entgültig über das Wesen der anderen ernüchtert. Sie begann zu glauben, dass sie nur als Einzelkämpferin lange genug überleben konnte, um diesen Planeten jemals verlassen zu können. Die folgenden Monate härteten Ciala immer mehr ab, forderten aber auch ihren Tribut und prägten sie tief. Immer öfter verfiel Ciala in Zorn - Zorn über ihre Situation, Zorn über sich selbst, Zorn auf die anderen, Zorn auf den Sith, der sie ihrer Heimat entrissen und hierher gebracht hatte. Der Zorn wurde allmählich zu einem Verbündeten, er wärmte sie, und bald schon erkannte sie, dass er sie stark machen konnte, weil auch ihr Zorn stark war. Und er half ihr, zu überleben, über viele der anderen Akolythen-Anwärter zu triumphieren, doch die Raserei ließ sich nicht beherrschen, blendete sie und führte zu Selbstüberschätzung, die Ciala zweimal fast umbrachte. Doch der Sith im Orbit begrüßte ihre Entwicklung. Er ließ sich dazu hinab, auf die Planetenoberfläche zurück zu kehren und nahm Ciala mit sich. Er lehrte sie den Kodex - er brachte ihr bei, wie sie die Macht gezielt nutzen konnte. Vier Wochen lang bestand Cialas Alltag aus diesen Lektionen, ehe er sie wieder verließ. Die Lektionen halfen Ciala dabei, auch das letzte halbe Jahr zu überleben. Das der Sith sich ihr gezeigt hatte, beflügelte sie. Sie würde nach Korriban kommen. Sie würde sich als stark erweisen. Sie musste es einfach. Am Ende waren, auch durch Cialas Verdienst, von den ursprünglich fünfzehn Akolythen-Anwärtern nur mehr fünf übrig, und Ciala war eine davon.&nbsp Das war der Tag, als der Sith wiederkehrte, um sie alle nach Korriban zu bringen. Sie waren vorzügliches Rohmaterial für junge Sith geworden - sie waren jetzt Akolythen.

Die Akolythin Ciala Bearbeiten

Auf Korriban angelangt begann erst Cialas wahre Ausbildung. Die Aufseher der Akademie verfeinerten ihre Kenntnisse über die Macht soweit, dass sie gegen die anderen Akolythen, die bereits länger auf der Akademie waren, bestehen konnten und lehrten sie den Lichtschwertkampf, auch, wenn Ciala ein solches nur zu Trainingszwecken leihweise in die Hand bekam. Ansonsten musste sie sich mit einer abgenutzten Vibroklinge begnügen. Unter den Akolythen herrschte ein erbitterter Konkurenzkampf, ein stetiges Buhlen um die Aufmerksamkeit der höherrangigen Sith, die vielleicht in den Reihen der Akolythen einen neuen Sith-Schüler zu finden hofften. Auch Ciala wusste, dass das die einzige Möglichkeit war, langfristig an der Akademie zu überleben und an Bedeutung zu gewinnen. Sie strengte sich an. Hart arbeitete sie daran, ihr explosises Temperament zu zügeln und in konzentrierter Form zu entladen, denn unkontrollierte Wut würde ihr nicht weiterhelfen und sie blenden. Sie konzentrierte sich vor allem auf ihr Kampftraining - was sich bezahlt machte, ihre Körperbeherrschung und ihre Fähigkeiten, die Macht zur Unterstützung und Erweiterung ihrer körperlichen Fähigkeiten zu nutzen, nahmen stetig zu und gestatteten ihr, den heimlichen Mordversuchen der anderen Akolythen zu begegen und sie überleben. Einmal wurde sie, während einer der Prüfungen die sie als Akolythin durchlaufen musste, beinahe von einem Verband dreier Akolythen überwältigt, die genau wussten, dass sie jeder für sich gegen die kampfstarke Ciala keine Chance hatten. Ciala entkam mit knapper Not dem Angriff und schlug ihn nieder. Trotzdem, trotz all ihrer Fähigkeiten und der Tatsache, dass sie sich wieder und wieder behauptete, schien es lange Zeit so, als ob sie ohne Meister bleiben würde. Was sie nicht wusste war, dass der Sith-Lord Balus sie bereits interessiert im Auge behielt und jeden ihrer Fortschritte und ihren Werdegang an der Akademie mit äußerstem Interesse verfolgte. Er wollte aber nichts geringeres als das Beste und so ließ er Ciala warten, ihre Stärke beweisen und sich entwickeln. Er gab ihr keine Hilfestellung, manchmal machte er ihr sogar mit Absicht die Prüfungen besonders schwer, nur, um sie noch mehr herauszufordern und bis an ihre Grenzen zu treiben. Obwohl Ciala das Gefühl bekam, einen echten Feind an der Akademie zu haben, kämpfte sie sich erbittert durch alle Hindernisse und bewies Balus so immer wieder ihren Wert - sei es im Kampf gegen eine Horde aufgebrachter Tuk'ata, eingesperrt in einer Grabkammer oder als sie einmal einem erfahreneren Akolythen im Kampf gegenübertreten musste, der dazu authorisiert und angestiftet worden war, sie zu töten, mit der Belohnung, dafür Lord Balus Schüler zu werden, in Aussicht. Als Lord Balus endlich entschied, dass Ciala bereit sei, seine Schülerin zu werden, waren drei Jahre vergangen. Er offenbahrte sich Ciala kurz nach ihrem geschätzten 19. Geburtstag und machte sie zu seiner Schülerin. Damit war Ciala am Ziel - vorerst zumindest. Sie war eine Sith.

Lord Balus Sith-Schülerin Bearbeiten

Obwohl Ciala es geschafft hatte und nachweislich keine Akolythin - kein Freiwild - mehr war, die von Schülern, wie Lords, wie Darths nach Belieben herumgeschubst werden konnte, täuschte sie sich über ihr kommendes Leben anfangs gewaltig. Ciala hatte geglaubt, nach ihrer Aufnahme bei den Sith sei sie auf der sicheren Seite und müsse sich nicht weiter beheißen, doch schien das Gegenteil der Fall zu sein. Ihre erste Aufgabe bestand darin, sich ein Lichtschwert zu bauen, wobei sie wirklich für alles beim Bau verantwortlich war - vom Finden der Teile über die Herstellung des Kristalls bis hin zur eigentlichen Konstruktion. Lord Balus gab ihr hierfür keine Hilfestellung. Er wollte wissen, wie sie sich bei dieser Aufgabe schlug, und ihr nicht dabei unterstützend zur Seite stehen. Ciala brauchte drei Wochen, um alle nötigen Teile für das Lichtschwert zusammen zu sammeln - es war nicht gefährlich, aber zermürbend und anstrengend und zehrte gewaltig an ihrer Geduld. Die Herstellung des synthetischen roten Lichtschwertkristalls nahm drei Tage in Anspruch und kostete Ciala beinahe ihre gesamte sauer erkämpfte Selbstkontrolle, aber schließlich vollendete sie den Bau ihres ersten Lichtschwerts, zu ihrer und - was wesentlich wichtiger war - zu Lord Balus Zufriedenheit. In den kommenden Monaten setzte er Cialas Ausbildung fort. Er hämmerte ihr vor allem die Bedeutung des Sith-Kodexes immer wieder ein, da er unbedingt eine Schülerin wollte, die sich seiner und des Sith-Ordens als würdig erwies, eine ideale Vollstreckerin seines Willens, die die Sith-Ideale zu den eigenen erklärte. Noch hatte er Zweifel daran, ob Ciala diesem Anspruch gerecht werden konnte. Trotz der Intensität ihres Zorns missfiel ihm, was er dahinter erblickte, und er wollte es auslöschen.

"Es gibt keinen Frieden, nur Leidenschaft.
- sieh dich in der Galaxis um, meine junge Schülerin, und sage mir, wo du jemals
dauerhaften Frieden gefunden hast. Früher oder später wird alles Leidenschaft!
Durch Leidenschaft erlange ich Stärke
- du hast es oft genug selbst erlebt. Deine Leidenschaft, Ciala, hat dir die
Stärke verliehen all deine Konkurrenten zu übertreffen und dir deinen Platz unter
den Sith zu erkämpfen.
Durch Stärke erlange ich Macht.
- Unsere Stärke in der Leidenschaft, Ciala, führt uns zur Macht. Nicht nur die
dunkle Seite, nein, auch die Macht über alle, die unter uns stehen. Der Starke
herrscht und deswegen herrschen auch die Sith über das Imperium.
Durch die Macht erlange ich den Sieg.
- Wir sind die Sith, Ciala. Die Macht ist mit uns, uns sie führt uns und gibt uns
die Macht, unsere Feinde zu bezwingen. Du hast die Macht selbst benutzt, um deine
Konkurrenten zu besiegen.
Durch den Sieg zerbersten unsere Ketten!
- Nur, wer sich als siegreich erweist, wer über sich selbst und alle anderen triumphiert, kann aus den Schranken ausbrechen, die ihn halten und die die Welt uns auferlegt.
Die Macht wird mich befreien.
- Nur die Dunkle Seite gibt uns die Fähigkeit, über diesen Kodex, eines Tages nur noch unser eigener Herr zu sein."
--- Lord Balus erklärt Ciala den Kodex der Sith nach seiner Interpretation

Ciala erwies sich als gelehrige und scharfsinnige Schülerin, und unter Balus Leitung verfeinerte sie ihren Umgang mit dem Lichtschwert immer mehr. Er sorgte jedoch auch dafür, dass sie ihre Machtfähigkeiten nicht völlig vernachlässigte. Der tödliche Macht-Würgegriff war eine der Lektionen, die Ciala von ihrem Meister lernte. Lord Balus schickte Ciala vermehrt zu Missionen in seinen Namen, über die nicht viel bekannt war. Teilweise handelte sich es sich hierbei um Zusammenarbeit mit dem Imperialen Geheimdienst, wo Ciala die Kunst des Lügens und Spionierens aus erster Hand erfuhr, und teilweise ließ er sie kleinere Truppenverbände gegen Widerstandskämpfer und dergleichen in den Kampf ziehen, damit sie lernte, ihre Autorität einzusetzen und Führungsqualitäten zu entwickeln. Trotzdem - der Sith-Lord war mit seiner Schülerin niemals ganz zufrieden. Sicher, sie besaß durchaus Talent, und starke Leidenschaften die sie zu nutzen vermochte, aber es war ein wenig zu viel Mitgefühl, ein wenig zu viel Uneigennützigkeit in ihrem Herzen. Ein Makel, den er ausgelöscht haben wollte - oder der sie auslöschen musste... Lord Balus ersann einen Plan, einen Plan, der Ciala auf die Probe stellen sollte und entgültig klarstellen würde, ob sie würdig war, seine Schülerin zu sein - oder ob sie sterben musste.

Die Feuerprobe Bearbeiten

Ungefähr eineinhalb Jahre nach dem Lord Balus Ciala zu seiner Schülerin gemacht hatte, ließ er die gerade von einem Auftrag in seinem Namen zurückgekehrte Sith zu sich rufen. Ciala hatte verständlicherweise keine Ahnung, was ihr Meister von ihr verlangte - er eröffnete ihr, dass seine Kontakte beim Imperialen Geheimdienst einen Jedi auf einer der entlegeneren Welten des Imperiums aufgespürt hatten, und dass es von äußererster Dringlichkeit sei, dass sie sich dieses Jedi annehme... Bislang war Ciala noch kein einziges Mal gegen einen Jedi angetreten und so faszinierte und erregte sie der Gedanke, einem würdigen Gegner gegenüber zu stehen. Doch Lord Balus, der entschieden hatte, diesen Kampf zu Cialas Prüfung zu machen, wollte, dass seine Schülerin es bei diesem Kampf so schwer wie möglich haben sollte. Zu diesem Zweck befahl er ihr, ohne ihr Lichtschwert, nur bewaffnet mit einer simplen Sith-Übungsklinge, gegen den Jedi anzutreten und beschlagnahmte ihr Lichtschwert, damit sie auch ja nicht auf die Idee kam, seine Anweisungen zu ignorieren. Ciala wurde zum Aufenthaltsort des Jedi gebracht und dann allein gelassen - nicht wissend, dass ihr Meister sie dennoch sehr gut im Auge behielt und nicht so weit entfernt war, wie sie vielleicht glaubte. Es dauerte nicht lange, bis Ciala den Jedi gefunden hatte. Und der Kampf ließ ebenfalls nicht lange auf sich warten. Cialas Übungsklinge war dem Lichtschwert ihres Gegners unterlegen. Mit einem Lichtschwert hätte sie die Angriffe parieren können, aber so war sie gezwungen, sich mit der Macht selbst soweit an ihre Grenzen zu treiben, dass sie den blitzschnellen Hieben des Lichtschwerts ausweichen konnte. Mehrmals war es einzig ihre Schnelligkeit, die Ciala vor dem Tod bewahrte. Und sie kam selten, viel zu selten dazu, einen Gegenangriff einzuleiten. Die Übungsklinge war schwerer als ein Lichtschwert, und nicht dafür geschaffen, es mit einem solchen aufzunehmen. Nachdem es lange so aussah, als würde der Kampf unentschieden ausgehen und sich noch ewig so hinziehen, begann Cialas Kontrolle über die Macht zu schwinden. Sie war nicht mehr konzentriert genug, um ihre irwitzige Geschwindigkeit aufrecht zu erhalten - und entkam dem nächsten Lichtschwerthieb des Jedi nur um Haaresbreite. Obwohl der Schlag ihr Herz verfehlte, durchschnitt das Lichtschwert Muskeln und Sehnen und Knochen ihres linken Oberarms knapp unter der Schulter und kostete sie ihren linken Arm. Der Schmerz fraß Ciala beinahe auf. Sie hatte früher bereits Verletzungen davon getragen, aber keine wie diese... niemals eine wie diese. Alle waren sie verheilt, spurlos, narbenlos, aber diese hier würde bleiben. Was sie in diesem Augenblick auf dem Beinen hielt war einzig ihre Wut, die in diesem Augenblick gemeinsam mit dem Schmerz sengend in ihr hochkochte. Sie ging zum Gegenangriff über und der Jedi reagierte schnell genug, um ihrem wütenden Angriff auszuweichen. Der Schmerz raubte Ciala fast ihre Sinne, aber irgendwie schaffte sie es, sich auf den Beinen zu halten und weiter zu machen. Die Oberhand konnte sie jedoch nicht gewinnen - ihre Wut, so verzehrend und stark sie auch war, reichte nicht aus. Der Jedi konnte schließlich wieder die Oberhand gewinnen, hatte aber inzwischen begriffen, dass der Kampf sich noch ewig so hinziehen konnte, da seine Gegnerin trotz ihrer schweren Verletzung von der Dunklen Seite so beflügelt wurde, dass sie den Schmerz zurückdrängen konnte und weitermachte. Um den Kampf schnell zu beenden, griff er mit der Macht nach einem Kanister voller noch heißem Metallschrott und schleuderte ihn Ciala ins Gesicht. Sie konnte gerade noch eben so ausweichen, aber der Kanister traf ihre rechte Gesichtshälfte und zerschmetterte ihr das Kiefergelenk, zerfetzte Muskeln, zerstörte Nervenfasern und verbrannte großflässig ihre Haut. Der Jedi erkannte zuspät seinen Fehler. Bis eben war Ciala noch wütend gewesen, aber mit der Gewissheit, dass er sie dauerhaft entstellt hatte und dem rasenden, verzehrenden Schmerz in ihrem Gesicht - mit der erschreckenden Klarheit, als sie erkannte, dass sie keine Kontrolle mehr über die rechte Gesichtshälfte besaß und Teile ihres Gesichtsknochen zerstört waren, so sehr, dass sie nicht einmal mehr schreien konnte - erwachte ein derart starker und verzehrender Hass in ihr, der ihre letzten Schranken niederriss. Ciala war zu geschwächt, um den Jedi direkt anzugreifen, aber das musste sie in diesem Augenblick nicht, als sie die Hand hob und dem Jedi mit der Macht das Herz zerquetschte. Es war die letzte ihrer Taten. Sie brach gleich darauf zusammen, bewusstlos, völlig entkräftet und heimgesucht von den grausamsten Schmerzen, die sie in ihrem erst jungen Leben jemals gehabt hatte.

Wiedergeburt Bearbeiten

Lord Balus Vollstreckerin Bearbeiten

Eine meisterlose Schülerin Bearbeiten

Trivia Bearbeiten

  • Animalas Sith-Name leitet sich von engl. "animus" ab, was soviel bedeutet wie Hass, Groll oder belebender Geist.

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